Den Fragebogen direkt verwenden
Webdesign-Fragebogen
1. Unternehmen und Ziele
- Was macht Ihr Unternehmen – in einem Satz, den ein Fremder versteht?
- Warum jetzt eine neue Website – was hat das Projekt ausgelöst?
- Was soll die Website in 12 Monaten messbar erreichen (Anfragen, Verkäufe, Bewerbungen)?
- Woran machen Sie persönlich fest, ob das Projekt ein Erfolg war?
2. Zielgruppe
- Wen genau soll die Seite überzeugen (Rolle, Branche, Alter)?
- Was wollen diese Besucher finden oder lösen, wenn sie ankommen?
- Welche Zweifel oder Einwände haben sie typischerweise vor dem Kauf?
- Was ist die eine Handlung, die ein Besucher ausführen soll?
3. Inhalte und Umfang
- Welche Seiten braucht die Website (einfach auflisten, was einfällt)?
- Wer schreibt die Texte – Sie, wir, oder gemeinsam?
- Welche Fotos, Videos oder Downloads gibt es schon, und in welcher Qualität?
- Gibt es Inhalte der aktuellen Seite, die unbedingt übernommen werden müssen?
4. Design und Geschmack
- Nennen Sie drei Websites, die Ihnen gefallen – und was genau daran.
- Nennen Sie eine Website, die Sie furchtbar finden – und warum.
- Welche Marken-Vorgaben stehen fest (Logo, Farben, Schriften)?
- Soll sich die neue Seite eher anfühlen wie eine Bank, ein Studio oder ein Freund? (Eines wählen.)
5. Technik und Budget
- Müssen Sie Inhalte nach dem Livegang selbst pflegen? Wie oft, realistisch?
- Mit welchen Werkzeugen muss die Seite verbunden sein (Newsletter, Buchung, Shop, CRM)?
- Welcher Budgetrahmen ist für dieses Projekt realistisch?
- Gibt es feste Termine, die der Livegang treffen muss (Messe, Kampagne, Saison)?
6. Prozess und Entscheidungen
- Wer gibt am Ende frei – bitte genau ein Name?
- Wer will sonst noch mitreden, und wie wird deren Input gebündelt?
- Wie schnell können Sie Feedback typischerweise zurückmelden (in Werktagen)?
- Haben Sie schon mit einer Agentur gearbeitet – was lief schief, das wir vermeiden sollten?
So wird er wirklich ausgefüllt
Ein Fragebogen funktioniert nur, wenn der Kunde ihn zu Ende ausfüllt. Drei Dinge heben die Abschlussquote mehr als alles andere:
- Mit Begründung schicken, nicht als Hausaufgabe. Ein Satz – „Ihre Antworten entscheiden, was wir anbieten und was zuerst gebaut wird" – macht aus der Pflicht einen Hebel.
- „Weiß ich nicht" erlauben. Eine ehrliche Lücke ist nützlicher als eine erfundene Antwort. Die Lücken werden Ihre Kickoff-Agenda.
- Aus den Antworten das Briefing machen. Unsere Briefing-Vorlage bildet diese sechs Blöcke fast eins zu eins ab.
Block 6, im Voraus beantwortet
Der Fragebogen fragt, wer freigibt und wie schnell Feedback kommt. bepeq macht diese Antworten praktisch: ein Review-Link für alle Beteiligten, ohne Login, Runden mit Frist – und eine Freigabe, die sich selbst dokumentiert.
bepeq kostenlos testenKunde
„Der Bereich oben gefällt mir nicht so."
✦ bepeq Pilot fragt nach
Was genau stört: Farben, Bild oder Text?
Hero-Bild heller, Headline kontrastreicher.
umsetzbarPassende Vorlagen und Leitfäden
Alle Vorlagen
Abnahmeprotokoll, Checklisten und E-Mail-Vorlagen im Überblick.
Briefing-Vorlage
Aus den Fragebogen-Antworten wird das 8-Block-Briefing.
Relaunch-Checkliste
40 Punkte in 5 Phasen, von der Planung bis nach dem Livegang.
Website-Feedback
Der große Leitfaden vom ersten Kommentar bis zur Freigabe.
Über diese Vorlage
Erstellt von David Malewski, Gründer von bepeq (DAMA Solutions GmbH), auf Basis echter Kunden-Onboardings in Webprojekten. Frei verwendbar und anpassbar. Zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2026.
Häufige Fragen zum Kunden-Fragebogen
Was ist ein Webdesign-Fragebogen?
Eine strukturierte Fragenliste, die Sie dem Kunden vor oder zu Beginn eines Website-Projekts schicken. Die Antworten liefern Ziele, Zielgruppe, Umfang, Geschmack, Budget und den Entscheidungsprozess – das Rohmaterial für Briefing und Angebot.
Was ist der Unterschied zwischen Fragebogen und Briefing?
Der Fragebogen ist die Fragenliste, die der Kunde beantwortet; das Briefing ist das Dokument, das Sie aus den Antworten destillieren. Wer den Fragebogen überspringt, schreibt das Briefing aus Annahmen – so entstehen Projekte, die zweimal designt werden.
Wann sollte ich den Fragebogen schicken?
Vor dem Angebot, idealerweise vor dem ersten ausführlichen Gespräch. Die Antworten zeigen den echten Umfang – ein Projekt zu bepreisen, bevor der Umfang bekannt ist, ist Raten. Ein ausgefüllter Fragebogen macht außerdem den Kickoff doppelt so produktiv.
Wie viele Fragen sind zu viele?
Ab etwa 25 sinkt die Abschlussquote. Dieser Fragebogen hat 24 Fragen in sechs Blöcken – genug für das Wesentliche, kurz genug, dass ein beschäftigter Inhaber ihn wirklich fertig ausfüllt. Streichen Sie Blöcke, die nicht passen, statt neue anzuhängen.
Warum nach dem Entscheidungsprozess fragen (Block 6)?
Weil die teuersten Projektprobleme nicht am Design hängen, sondern an Freigaben. Wer Freigeber und Feedback-Tempo vor dem Start kennt, kann Feedbackrunden und Fristen ins Angebot schreiben – dort schützen sie beide Seiten.