Die Vorlage direkt verwenden
Webdesign-Angebot
1. Ausgangslage und Ziel
- Wo der Kunde heute steht (seine Worte, aus Kickoff/Fragebogen)
- Was die neue Website messbar erreichen soll (Anfragen, Verkäufe, Bewerbungen)
- Warum jetzt – der Auslöser, der das Budget rechtfertigt
2. Lösungsvorschlag
- Der Ansatz in drei Sätzen, die ein nicht-technischer Entscheider versteht
- Seitenstruktur: welche Seiten, welche Kernfunktionen
- Warum diese Lösung zu DIESEM Kunden passt (keine generische Feature-Liste)
3. Ausdrücklich nicht enthalten
- Texterstellung / Fotografie / Logo (falls nicht enthalten – hier sagen)
- Laufende Wartung, Hosting, Inhaltspflege nach dem Launch
- Alles, worüber du in Woche 6 nicht streiten willst, gehört in diesen Block
4. Ablauf und Feedback-Regeln
- Phasen: Konzept → Design → Umsetzung → Review → Launch
- Anzahl enthaltener Korrekturrunden je Phase (z. B. zwei) und Preis von Zusatzrunden
- Wie Feedback gesammelt wird (ein Link, eine Frist je Runde) und wer freigibt
5. Zeitplan
- Meilensteine mit realistischen Terminen – gekoppelt an pünktliche Kunden-Zulieferung
- Der Abhängigkeits-Satz: „Der Zeitplan verschiebt sich tagesgenau mit verspätetem Feedback/Content"
6. Investition
- Der Preis, klar ausgesprochen – eine Zahl oder klare Pakete, kein Sternchen-Labyrinth
- Zahlungsplan (z. B. 40 / 40 / 20 entlang der Meilensteine)
- Was ein Änderungswunsch nach Freigabe einer Phase kostet
7. Was wir von dir brauchen
- Inhalte, Zugänge, Marken-Material – mit Terminen
- Eine benannte Person für Freigaben
- Feedback innerhalb der vereinbarten Fristen je Runde
8. Nächster Schritt und Gültigkeit
- Die eine Aktion zur Annahme (unterschreiben, antworten, Kickoff buchen)
- Wie lange Angebot und Umsetzungs-Slot gültig sind
- Starttermin nach Annahme
Die drei Blöcke, die den Auftrag holen
Die meisten Angebote listen Features und einen Preis. Die Angebote, die gewinnen – und profitabel bleiben – verdienen es an drei Stellen:
- Block 1 in den Worten des Kunden. Wenn die Ausgangslage klingt wie im Kickoff-Gespräch erzählt, fühlt sich das Angebot verstanden an statt getemplatet. Kopiere seine Formulierungen.
- Block 3, die Ausschlüsse. Alles, was hier nicht steht, gilt als enthalten. Dieser Block schützt die Marge mehr als jeder Stundensatz.
- Block 4, die Feedback-Regeln. Zwei enthaltene Runden je Phase mit Frist, Zusatzrunden zum benannten Preis. Projekte sterben selten am Design – sie sterben an Runde sieben.
Block 4, in die Praxis übersetzt
Das Angebot verspricht strukturierte Runden – bepeq liefert sie: ein Review-Link je Runde, Feedback direkt auf der Seite verankert mit Frist, und eine dokumentierte Freigabe, die jede Phase schließt. Was du verkauft hast, erlebt der Kunde genau so.
bepeq kostenlos testenRunde 1 abgeschlossen
14 Anmerkungen · alle erledigt
Runde 2 läuft
Frist: noch 4 Tage · 3 offene Punkte
Danach: Freigabe mit Protokoll
Passende Vorlagen und Leitfäden
Über diese Vorlage
Erstellt von David Malewski, Gründer von bepeq (DAMA Solutions GmbH), auf Basis echter Agentur-Angebote für Webprojekte. Frei verwendbar und anpassbar – sie ersetzt keine Rechtsberatung zu Vertragsklauseln. Zuletzt aktualisiert am 13. Juli 2026.
Häufige Fragen zum Webdesign-Angebot
Was gehört in ein Webdesign-Angebot?
Acht Blöcke: Ausgangslage und messbares Ziel des Kunden, der Lösungsvorschlag in Klartext, was ausdrücklich NICHT enthalten ist, der Ablauf mit Feedback- und Freigabe-Regeln, ein Zeitplan mit Abhängigkeiten, die Investition mit Zahlungsplan, die Mitwirkung des Kunden und ein klarer nächster Schritt mit Gültigkeitsdatum.
Wie lang sollte ein Webdesign-Angebot sein?
Zwei bis vier Seiten. Lang genug, dass Umfang, Ausschlüsse und Ablauf eindeutig sind – kurz genug, dass der Entscheider es wirklich liest. Details, die erst nach dem Zuschlag zählen (technische Spezifikation, komplette Sitemap), gehören ins Briefing, nicht ins Angebot.
Warum stehen Feedback-Regeln im Angebot?
Weil unbegrenzte Korrekturrunden der häufigste Weg sind, wie Webprojekte Geld verlieren – und der Moment, sie zu deckeln, vor der Unterschrift ist, nicht in Runde vier. Enthaltene Runden und der Preis von Zusatzrunden machen aus einem künftigen Konflikt eine Angebotszeile.
Sollte man auflisten, was NICHT enthalten ist?
Immer. Block 3 ist die billigste Versicherung im Dokument: Jede Annahme, die ein Kunde still treffen kann („Texte sind doch sicher dabei"), kostet dich später unbezahlte Arbeit. Eine explizite Ausschluss-Liste ist nicht unfreundlich – sie macht den Preis glaubwürdig.
Wie erhöht man die Annahmequote von Angeboten?
Block 1 in den eigenen Worten des Kunden aus dem Gespräch formulieren, den Preis klar nennen statt verstecken, und den nächsten Schritt auf eine Aktion reduzieren. Und schnell versenden – die Annahmewahrscheinlichkeit sinkt mit jedem Tag nach dem Gespräch, das das Angebot ausgelöst hat.